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Norbert W. Punzet
Soke Renshi

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"Es gibt keine schlechten Stile, sondern allenfalls schlechte Lehrer.
Deshalb ist der Lehrer wichtiger als der Stil."

Aragaki Tsuji Peichin Seisho
(Okinawischer Meister, 1840-1920)

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Der Gründer des SHIN-KEN-RYU-DO war Norbert W. Punzet im Jahre 2002. Der Großmeister des Kun-Tai-Ko, 8. Dan, Shihan, hatte bereits 25 Jahre mit dem Schwert gearbeitet und immer wieder die Unzulänglichkeiten anderer Schwertsysteme kennengelernt und kritisiert. So war er mit dem Schwert im Zuge der Ausbildung bei seinem Meister, Soke Lucien V. Ott +, 10. Dan, vertraut gemacht worden und im Sinne der Selbstverteidigung der KTK-Philosophie hatte er die ersten Techniken mit und gegen das Schwert erlernt. Über verschiedene Iai-Do-Meister brachte er es zu Meisterehren, 2. Dan, und studierte ab 1997 fünf Jahre lang bei Toshishiro Obata, Japan/USA, den Shinkendo-Schwertstil. Heute lehnt sich Punzet an den Schwertstil MUGAI RYU (Gründer war der japanische Kampfkunstmeister Gettan Tsuji Sakemochi, 1647- 1726) an; der einzige bekannte Schwertstil, der vom Zen zur Kampfkunst kam und nicht umgekehrt.

Das Schwert begleitete Shihan Punzet mehr als 25 Jahre lang im Training, aber auch besonders bei Veranstaltungen und Bühnenauftritten aller Art und so wurde seine spektakuläre Schwertnummer als Highlight jeder Budo-Show im In- und Ausland bekannt. Die Medien schrieben über ihn:

  • "Die herausragende Körperbeherrschung und die absolute Herrschaft über das Schwert ließen die Gefährlichkeit der Vorführung fast vergessen."

  • "Punzet´s Konzentration bei seiner Samurai-Schwert-Vorführung war spürbar."

  • "Das absolute Highlight des Abends war die überragend präsentierte Schwertnummer des silberhaarigen Großmeisters N.W. Punzet."

Im SHIN-KEN-RYU-DO verbindet Soke Punzet die Beherrschung über das Schwert mit dem Selbstverteidigungseffekt des Waffenlosen gegen das Schwert, mit der strengen Etikette des Iaido, was Form und Stil betrifft, und der Variabilität des Shinkendo bis zum freien Kumite. Dabei legt er besonderen Wert auf die Effektivität zur Realität der modernen Zeit. Auf dem Wege (Do) der Entwicklung soll jeder Aktive die hohen Ziele des Budo erfahren, die Möglichkeiten der Selbstbeherrschung und Selbstbehauptung finden und mit den Prinzipien des SHIN-KEN-RYU-DO ein Fundament für sich selbst schaffen.
Ziel ist es, mit Geist und Körper im Einklang zu stehen, ein seelisches Gleichgewicht aufzubauen, mit Konzentration und Freude zu trainieren, sich im sportlichen Wettkampf von Mann zu Mann oder auch bei Vorführungswettbewerben zu vergleichen und bis ins hohe Alter durch die Bewegung mit dem Schwert und einer gezielten Gymnastik Befriedigung zu finden.