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Der Gründer des SHIN-KEN-RYU-DO
war Norbert W. Punzet im Jahre 2002. Der Großmeister des Kun-Tai-Ko, 8. Dan,
Shihan, hatte bereits 25 Jahre mit dem Schwert gearbeitet und immer wieder die Unzulänglichkeiten
anderer Schwertsysteme kennengelernt und kritisiert. So war er mit dem Schwert im Zuge
der Ausbildung bei seinem Meister, Soke Lucien V. Ott +, 10. Dan, vertraut gemacht
worden und im Sinne der Selbstverteidigung der KTK-Philosophie hatte er die ersten
Techniken mit und gegen das Schwert erlernt. Über verschiedene Iai-Do-Meister
brachte er es zu Meisterehren, 2. Dan, und studierte ab 1997 fünf Jahre lang bei
Toshishiro Obata, Japan/USA, den Shinkendo-Schwertstil. Heute lehnt sich Punzet an
den Schwertstil MUGAI RYU (Gründer war der japanische Kampfkunstmeister Gettan
Tsuji Sakemochi, 1647- 1726) an; der einzige bekannte Schwertstil, der vom Zen zur
Kampfkunst kam und nicht umgekehrt.

Das Schwert begleitete Shihan
Punzet mehr als 25 Jahre lang im Training, aber auch besonders bei Veranstaltungen
und Bühnenauftritten aller Art und so wurde seine spektakuläre Schwertnummer
als Highlight jeder Budo-Show im In- und Ausland bekannt. Die Medien schrieben über
ihn:
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"Die herausragende
Körperbeherrschung und die absolute Herrschaft über das Schwert ließen
die Gefährlichkeit der Vorführung fast vergessen."
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"Punzet´s
Konzentration bei seiner Samurai-Schwert-Vorführung war spürbar."
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"Das absolute
Highlight des Abends war die überragend präsentierte Schwertnummer des
silberhaarigen Großmeisters N.W. Punzet."

Im SHIN-KEN-RYU-DO verbindet
Soke Punzet die Beherrschung über das Schwert mit dem Selbstverteidigungseffekt
des Waffenlosen gegen das Schwert, mit der strengen Etikette des Iaido, was Form und
Stil betrifft, und der Variabilität des Shinkendo bis zum freien Kumite. Dabei
legt er besonderen Wert auf die Effektivität zur Realität der modernen Zeit.
Auf dem Wege (Do) der Entwicklung soll jeder Aktive die hohen Ziele des Budo erfahren,
die Möglichkeiten der Selbstbeherrschung und Selbstbehauptung finden und mit den
Prinzipien des SHIN-KEN-RYU-DO ein Fundament für sich selbst schaffen.
Ziel ist es, mit Geist und Körper im Einklang zu stehen, ein seelisches Gleichgewicht
aufzubauen, mit Konzentration und Freude zu trainieren, sich im sportlichen Wettkampf
von Mann zu Mann oder auch bei Vorführungswettbewerben zu vergleichen und bis
ins hohe Alter durch die Bewegung mit dem Schwert und einer gezielten Gymnastik Befriedigung
zu finden.
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